Wir sind keine Programmgalerie, also nicht auf eine Stilrichtung fixiert,
und zeigen Ausstellungen, die alle Bereiche der zeitgenössischen Bildenden
Kunst abbilden.
Auch wenn dies zur Folge hat, dass eine solchermaßen sich nicht festlegende
Galerie für viele an Kunst Interessierte eine offensichtlich irritierende
Unschärfe besitzt, waren und sind wir aber der Meinung, dass sich darin eher
unsere Offenheit für Neues manifestiert, und - was uns weit wichtiger ist -
dass wir weniger der Gefahr der Eindimensionalität (vulgo: „Fachidiotie",
Definition: „strukturell bedingte Verdummung trotz Maß an Intelligenz")
unterliegen.
Warum so unhöflich deutlich?
Noch kein Stil in der Kunst hat wirklich eine Generation überlebt, ohne sich
selbst dabei zu überleben. Kunst ist ein Regelsystem, dessen Grundsatz der
Regelverstoß ist. Keine gute Voraussetzung, an Sichtweisen zu kleben.
Allerdings haben wir eine spezielle Vorliebe für Künstlerinnen und Künstler,
die sich ein eigenes, gedankliches, also rational vermittelbares System
erarbeitet haben, auf deren Grundlage ihre Arbeiten entstehen.
Seltsamerweise verlangen die meisten dieser Systeme in der Erarbeitung und
Formgebung intermediale Ansätze.
Seit 1967 zeigte die galerie m beck mehr als 600 Ausstellungen.
Kurzer historischer Abriss
27. Oktober 1967 | Gründung als der Edition Monika Beck angegliederte
"Galerie am Otterstein" in Zweibrücken/Pfalz
1967 - 1973 | Dépandancen in Paris, Köln und Ludwigshafen
1969 - 1970 | Kauf und Restaurierung des historischen Schwedenhofes 1702
im Auftrag des schwedischen Königs erbaut vom schwedischen Baumeister
Sundahl | und Umzug nach Homburg/Saar-Schwarzenacker | Umbenennung in
Galerie Monika Beck
1969 - 1979 | regelmäßige Teilnahme Art Basel
1970 | Gründungsmitglied des Deutschen Galeristenverbandes
1970 - 1979 | regelmäßige Teilnahme Düsseldorfer und Kölner Kunstmarkt | Art
Cologne
1970 | Plastik 70 | Internationales Bildhauer Symposion | Blumengarten
Zweibrücken
1971 | Wiedereröffnung der Galerie im Schwedenhof | erste retrospektive
Ausstellung des Werkes von August Clüsserath +
1973 | Entwicklung eines Kunstberatungskonzeptes | Kunst-Leasing erstmals in
Deutschland
1974 | 1976 | 1978 | Stahl Stein Wort | Internationales Bildhauer Symposion
| Homburg/Saar
1983 | 1984 | 1985 | Teilnahme New York Art Fair
1984 | Internationale Bildhauer Symposien | Herne | Offenburg-Durbach |
Homburg/Saar
1990 | Übernahme der Geschäftsführung und Leitung durch den Sohn, Mathias Beck
1990 - 2011 | Leiter der Galerie Mathias Beck
1992 | interne Aufteilung in drei Geschäftsbereiche | Galerie |
Ausstellungsorganisation andernorts | Kunstberatung
1992 | Regelmäßige Ausstellungstätigkeit im Haus der Unternehmensverbände
1992 | Konzeption und Durchführung | Media Futura Illinger Biennale für
Plastik und Skulptur | Illingen/Saar
1999 - 2004 | Galerie Monika Beck als Unternehmensbereich der Mathias Beck.
Gesellschaft für Kulturmanagement und KommunikARTion mbH
2000 - 2001 | Dependance in Berlin Galerie Beck + Priess
2004 | Verkürzung des Namens in galerie m beck als Unternehmensbereich der
comebeck ltd .ca
2008 | Regelmäßige Ausstellungstätigkeit in der Hochschule für Musik Saar
2011 | Director | Leiter der Galerie Dr Christopher Naumann