
![]() 1973 geboren in Würzburg 1993 - 1995 Studium der Kunstgeschichte, Kunstdidaktik und Romanistik an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg 1995 - 2004 Studium an der Akademie für Bildende Künste Mainz mit den Schwerpunkten Zeichnung, Druckgrafik und Schriftbildnerei (bei Prof. Dieter Brembs, Prof. Peter Lörincz und Prof. Alban Grimm) 2004 - 2006 Meisterschülerin bei Prof. Dieter Brembs (Meisterbrief) Preise/Stipendien/Auszeichnungen 2002 Stipendium des deutsch-französischen Jugendwerks, Ecole Supérieure des Beaux Arts, Toulouse 2004 / 2005 Mainzer Stadtdrucker-Preis mit Ausstellung im Gutenberg-Museum Mainz 2007 Anerkennung durch Ankauf beim Walter Koschatzky Kunst-Preis 2007, Rotary-Club Wien Albertina 2008 Dr.Valentine-Rothe-Preis 2009, Galerie Kränzl, Frauenmuseum Bonn 2009 Aufenthaltsstipendium der Stiftung Künstlerdorf Schöppingen (noch nicht angetreten) 2010 Aufnahme in die Pfälzische Sezession 2011 Woldemar-Winkler-Preis (Stadtsparkasse Gütersloh, Katalog) Kunstpreis Trier-Saarburg 2011 (Katalog) Lehrtätigkeit Seit 2005 Lehrtätigkeit an verschiedenen Hochschulen (Fachhochschule Mainz: Lehraufträge in den Fachbereichen Innenarchitektur und Design sowie Werkstattleitung Druckgrafik; Julius-Maximilians-Universität Würzburg: wissenschaftlich-künstlerische Mitarbeiterin im Fachbereich Kunstpädagogik; Kunsthochschule Mainz: Lehrauftrag Aktzeichnen) Werke in öffentlichen und privaten Sammlungen (Auswahl) Gutenberg-Museum Mainz, Landesmuseum Rheinland-Pfalz, Kunstsammlungen des Landes Rheinland-Pfalz, Kassenärztliche Bundesvereinigung Berlin, Rotary-Club Wien Albertina, Kunstsammlung der Landesbank Baden-Württemberg, Kultusministerium Rheinland-Pfalz Einzelausstellungen (Auswahl) 2001 »Arbeiten auf Papier«, Abgeordnetenbüro Manfred Geis, Abgeordnetenhaus des Landtags Mainz 2003 »Zeichnung als Erfindung - Neue Möglichkeiten der künstlerischen Zeichnung im Buch«, Akademie für Bildende Künste Mainz 2004 »junge kunst 9«, Kunstforum Rheinhessen, Essenheimer Kunstverein Kunstforum Rheinhessen e.V (mit Hans-Peter Stark) 2005 »Un-zuhause«, Ausstellung zum Mainzer Stadtdrucker-Preis, Gutenberg-Museum, Mainz »Querfeldein«, Galerie 511, Weidigschule Butzbach 2006 »DOGS & STRIPES & SOMETHING TO BARK«, Kassenärztliche Bundesvereinigung, Berlin (mit Hans-Peter Stark) 2007 »Echogramme des Augenblicks«, Essenheimer Kunstverein - Kunstforum Rheinhessen e.V. (Katalog) »Vol en amont«, Galerie Mühlfeld & Stohrer, Frankfurt/Main 2008 - »Hortus conclusus«, Kunstverein Eisenturm Mainz (mit Nikolas Hönig) »Die Dinge singen hör’ ich so gern«, Kunstverein Frankenthal (mit Anjali Göbel) 2009 »Wegzeichen«, Kunstverein Paderborn »Augenblick und Wiederkehr«, Galerie 21, Braunschweig »Katz’ und Has’ und Stundenglas«, Saarländisches Künstlerhaus (Katalog) 2010 »Traum und Flügelschlag«, Kunstverein Neustadt 2011 »Der Schüsse Schall«, Galerie arte]n – Alessandra Nobilia, Mainz »Wohin ihr?« Helferhaus, Ulm »Nikola Jaensch: Woldemar-Winkler-Preis 2011« (mit Christian Peter), Gütersloh (Katalog) »Traum und Flügelschlag«, Galerie Katrin Hiestand, Landau »Sternenkarte«, Abgeordnetenbüro Manfred Geis, Abgeordnetenhaus des Landtags Mainz 2012 „Städtische Galerie Lehrte Das kalte Herz« galerie m beck Homburg/Saar Gruppenausstellungen (Auswahl) 2001 10ème Biennale de la Gravure des Nouvelles Images, Paris (Katalog) „Schrift“, Erbacher Hof, Mainz (Katalog) „Vom bildnerischen ‚Projekt-Tagebuch‘ zum performance-fähigen ‚Kunst-Objekt‘“, Sänger-Museum Feuchtwangen 2003 Emy Roeder-Preis, Kunstverein Ludwigshafen, Wilhelm Hack-Museum Ludwigshafen (Katalog) 2004 „Wasserwelten“, Kunstverein Würzburg / Kunstschiff Arte Noah „Dal Profondo - Aus der Tiefe”, Kästrich, Mainz (Katalog) 2005 Emy Roeder-Preis, Kunstverein Ludwigshafen (Katalog) Bologna Flash Art Show, Ermanno Tedeschi Gallery, Turin MIART, Mailand, Ermanno Tedeschi Gallery, Turin Kunstpreis Trier-Saarburg, Europäische Kunstakademie Trier 2007 Walter Koschatzky Kunst-Preis Wien Albertina 2007, Museum für Moderne Kunst/Museumsquartier Wien „ Ausgewählte Arbeiten: Gabi Mitterer, Arnulf Rödler, Nikola Jaensch”, Galerie Franzke, Wien "Transfer - Anatomie der künstlerischen Druckgrafik aus London und der Pfalz", Kunstverein Villa Streccius, Landau (Katalog) „Kunst in den Gewölben: figurativ”, Kunstverein Germersheim 2008 „Inventur – Radierung in Deutschland”, Kunstverein Reutlingen (Katalog) 18. Kunstmesse für Künstlerinnen und Galeristinnen, Frauenmuseum Bonn, Galerie Kränzl 2009 Art Karlsruhe (Galerie Kränzl) „Inventur – Radierung in Deutschland”, Graphikmuseum Pablo Picasso Münster (Katalog) 2010 »Künstlerbücher«, Kulturbahnhof Eller, Düsseldorf »65 Jahre Pfälzische Sezession«, Kunstverein Speyer e.V. und Städtische Galerie Speyer 2011 »Uferfiltrat«, whiteBOX München, Ausstellung von Mitgliedern des Essenheimer Kunstvereins - Kunstforum Rheinhessen e.V. „R(h)ein in die Wollhalle”, Wollhalle Güstrow „Zwischenräume“, Kunstdorf Unterjesingen “Snow White“,Galerie arte]n – Alessandra Nobilia, Mainz “Sieben auf einen Streich“, Galerie Katrin Hiestand, Landau Im Gegensatz zur medialen Bilderflut imaginiert Nikola Jaensch das »seltene« Bild mit seiner hermetischen Ruhe, in der dem Kreatürlichen von Mensch, Tier und Pflanzenwelt seine eigenen fremdartigen Räume zukommen, wie es der Begriff der Utopie im Wortsinne meint: »Nicht-Topoi«, Orte, jeglicher Gewohnheit des Alltäglichen enthoben, „... bildhafte Dichtung ohne Text, Poesie ohne Worte, ein stummes Theater auf den verschiedensten Bühnen, eine Erzählung ohne Anfang und ohne Ende, ...” (Dieter Brembs). Den überwiegenden Schwerpunkt der künstlerischen Interessenlage bildet die Auseinandersetzung mit Materialwirkungen und medialen Texturen: Sowohl im gegenständlich-figurativen als auch im ungegenständlich-abstrakten Bereich arbeitet Nikola Jaensch konzeptionell und projektbezogen. Insbesondere erweitert sie Studien vor der Natur in Montageformen und anderen gestalterischen Kopplungen, indem innovative Chiffrenbildungen mit ihrem je verschiedenen Grad der Lesbarkeit das Wesen ihrer künstlerischen Erfindungen prägen. In fein ausdifferenzierten Collagen und Montagen verwandeln sich Materialreize und überraschend gefügte Zeichenspuren zu neuen poetischen Einheiten. Die Arbeiten von Nikola Jaensch präsentieren sich meist als thematisch zusammenhängende Serien, die sich am ehesten mit einem aktualisierten Begriff des Disegno, des Prinzips der Erfindungszeichnung umreißen lassen. Im Spiel zwischen Abbildhaftigkeit und Abstraktion vollziehen sich also Prozesse des Sammelns und Findens hin zur bildhaften Erfindung: keinerlei Abbilder oder inhaltlich gesetzte Ziele im Sinne einer traditionellen Ikonographie, sondern spontane Fügungen, die eine eigene „Realität im Kopf“ provozieren. So bricht Nikola Jaensch Wahrnehmungsmuster auf und indem sie verschiedene Wahrnehmungsstufen koppelt, wird Zeichnung das, was sie ist. |