
![]() Winfried Koczy kam am 20.11.1956 in Regensburg zur Welt und studierte in München bei Professor Daucher Kunsterziehung. Nach mehreren Studienaufenthalten in Italien entstanden 1993 die ersten geschweißten Bilder. Dünne Aluminiumplatten werden mit einem Schweißgerät bearbeitet, mit Farbe bemalt und auf einen Bild-träger aufgebracht. Viele Bilder von Winfried Koczy befinden sich in privatem und öffentlichem Besitz im In- und Ausland. Der Künstler kann auf etwa 60 Einzelausstellungen zurückblicken. Zahlreiche Werke wurden in Zeitungen, Zeitschriften und im Fernsehen veröffentlicht. Ausstellungen (Auswahl) 1997 Galerie Michael Schultz, Dresden, wurde von C. Horschik übernommen, seitdem ständige Zusammenarbeit 1998 Galerie Ackermann, Bergisch Gladbach 1998 Galerie Rackel, Krumbach 1999 Galerie Liebau, Burghaun 1999 Galerie NO, Baden Baden 2000 Galerie Bodek, Hannover 2001 Galerie Kappler, Darmstadt 2001 Galerie Liebau, Burghaun 2001 Galerie Incontro, Eitorf 2002 Galerie Rakel, Krummbach 2003 Galerie Incontro, Eitorf 2004 Kunstverein Gummersbach 2006 Galerie Keller , Schweiz 2007 Galerie Liebau, Burghaun 2007 Galerie Bodek, Hannover 2007 galerie m beck, Homburg/Saar 2012 galerie m beck, Homburg/Saar Messebeteiligungen: Köln, Dresden, Düsseldorf Es ist die Reinkarnation des Abfallmaterials, es wird beseelt, wiederbelebt und in eine andere Dimension gebracht, eine Metamorphose, die im Endstadium Charaktereigenschaften, wie Hass, Freundschaft und Nähe zum Vorschein bringt. „Koczy gelingt es, das nicht Sichtbare sichtbar zu machen.“ Dr. Friesen , Kunsthistorikerin und Leiterin der Galerie Ebert in Darmstadt. Oberbergischer Kunstverein Winfried Koczy Geschweißte Bilder 1998 - 2004 geboren 1956 in Regensburg Studium der Kunsterziehung in München 1993 entstanden die ersten geschweißten Bilder Winfried Koczy ist Hauptschullehrer; lebt und arbeitet in Kempten im Allgäu Bilder sind wie Personen, absolut schweigsame Personen, zu denen man wie zu Menschen einen Zugang finden kann. Dieser Prozess geht meist sehr rasch, emotional wird blitzschnell die Verbindung zum Gegenüber eingeschätzt. Bei den Bildern von Winfried Koczy ist es besonders deutlich. Aus den Werken selbst blickt uns die Persönlichkeit direkt ins Auge. Von diesen Gesichtern geht eine hohe Faszination aus, die uns gebannt in ihren Blick zieht. Jetzt haben wir also als Gegenüber diese verschwiegenen Persönlichkeiten und haben angesichts dieser Kunstwerke die Gelegenheit, die uns die abgeschirmte museale Räumlichkeit schützend bietet, diesen Moment des Hinüberfühlerls auszudehnen, auszukosten. Um das Hinüberfühlen besonders genießen zu können, möchte ich einige Aspekte anreißen, mit denen wir vor die Bilder treten und Verbindung aufnehmen können. |