
| 1957 geboren in Singen 1980 - 1985 Studium an der Akademie der Bildenden Künste, Stuttgart 1985 - 1987 Studium der Kunstgeschichte und Linguistik an der Universität Stuttgart 1988 Kulturförderpreis der Stadt Singen 1991/92 Stipendium der Landesgraduiertenförderung Baden-Württemberg 1996 Promotion mit einer Arbeit über Jacques Derrida (Kunst und Dekonstruktion) Ausstellungen seit 1996 (Auswahl) Einzel 1996 Galerie Helmut Pabst, Frankfurt 1998 Galerie Helmut Pabst, Frankfurt (Kat.) „Some Easy Pieces“, Internationales Theater, Frankfurt 1999 „Hits of Sunshine“, Fotogalerie Heeder, Krefeld 2000 „The meaning is made up by the receiver“, Galerie A2A, Frankfurt 2001 Galerie Helmut Pabst, Frankfurt (Kat.) 2001 Galerie M Beck, Homburg/Saar 2002 „Evergreen", Europäische Zentral Galerie EZG Jürgen Steinmetz, Frankfurt (Gal. Helmut Papst - Nachfolge) 2003 „Die Matula-Identität", Brigitte March Galerie, Stuttgart, Art Frankfurt „Set-Fotografie", Europäische Zentral Galerie EZG Jürgen Steinmetz, Frankfurt 2006 Galerie M Beck, Homburg/Saar 2012 Galerie M Beck, Homburg/Saar Gruppe 1997 IHK, Frankfurt 1998 ART Frankfurt, Galerie Pabst, Frankfurt (mit Christopher Cook und Tim Hudson) Hessiale, Wiesbaden (Kat.) Kunst im Bethmannhof, 33 Frankfurter Galerien präsentieren sich 1999 19 Positionen, Hessische Landesvertretung, Bonn 2000 10 Jahre Galerie Pabst, Galerie Pabst, Frankfurt 2002 „What about Hegel (and You)?", Brigitte March Galerie, Stuttgart „18819881339A23 (für Silke Bischoff)" mit Andrea Neumann, Europäische Zentral Galerie EZG Jürgen Steinmetz, Frankfurt 2003 Art Fair Köln, Europäische Zentral Galerie EZG Jürgen Steinmetz, Frankfurt 2004 Art Frankfurt, Europäische Zentral Galerie EZG Jürgen Steinmetz, Frankfurt „Warriors", Europäische Zentral Galerie EZG Jürgen Steinmetz, Frankfurt Im Niemandsland zwischen Fiktion und Wirklichkeit Gedanklicher Ausgangspunkt ist die Konzeptkunst der 60er Jahre. Wie in der Concept-Art geht es auch hier darum, das Wesen von Kunst bildlich zu reflektieren, Bildkunst dabei in der heutigen Welt medialer Revolution neu zu formulieren, die Erwartungen an die traditionelle Rolle des Künstlers als eines eigentümlichen, individualistischen Weltdeuters zu hinterfragen Wir leben heute in einer explodierenden Masse von Bild- und Informationsreizen, die die Gegenüberstellung von Fiktion und Wirklichkeit, Privatem und Öffentlichen und damit auch die alte Wertehierarchie zwischen Kunst und Nichtkunst verwischen, wenn nicht manchmal aufheben. Von hier aus kommend, sollen in den Fotoarbeiten gängige Vorstellungen über die Funktion von Fotografie wie Dokumentieren von Wirklichkeit und Übermitteln von Erinnerungen bewusst unterwandert - zugleich die Grenzen zwischen Kunst und Nichtkunst immer wieder neu ausgelotet werden. Intendiert ist dabei ein Oszillieren der Fotoarbeiten zwischen Fiktion und Wirklichkeit, Privatem und Öffentlichen, Kunst und Nichtkunst. |